Montag, 31. März 2014

Die schönste Baunebensache der Welt - Küchenplanung :-)

Nachdem wir in den letzten Wochen durch diverse Küchenstudios getingelt sind, hat sich schnell eine Vorstellung der Küche herauskristallisiert. Und am Wochenende haben wir dem Ganzen ein Ende gesetzt und endlich ein Angebot unterzeichnet - dank guter Verhandlungen auch zu einem für uns akzeptablen Preis. Zwischenzeitlich hatten wir nämlich schon gedacht, unsere Ansprüche und Preisvorstellungen laufen zu weit auseinander :-)

Nicht ganz überraschend ist die Gestaltung als (echte) grifflose Küche. Ich musste beim Lesen der letzten Bautagebücher nämlich feststellen, dass grifflos zur Zeit wohl in Mode zu sein scheint :-) Ist uns aber egal, auch wenn es keine Mode wäre - uns hat es einfach supergut gefallen, von daher freuen wir uns, dass wir es so umsetzen konnten. Die Alternative mit von uns favorisierten Griffen kam überraschenderweise nicht günstiger.

Einige Feinheiten werden wir in der nächsten Zeit noch klären und die Planung finalisieren. Zwar haben wir uns schon für eine Arbeitsplatten- und Frontenfarbe entschieden, hier möchten wir uns aber noch ein wenig Gedanken machen, ob schlichtes weiß, sand etc.

Ansonsten ist die Küche recht groß in G-Form gestaltet mit einer Kochtheke und aufgesetzter Arbeitsplatte als Frühstückstheke. Anbei einmal eine 3D-Ansicht von oben...

Küche von oben

Ansicht aus Wohnhzimmer(ohne Theke) mit 2 Wandschränken

Freitag, 28. März 2014

Bodenplatte!

Die letzten Tage ist auf unserem Grundstück ganz schön etwas passiert, denn wir haben endlich unsere Bodenplatte bekommen *freu*

Als wir uns mit den Handwerkern von Massivbau Langeneichstädt am Mittwoch auf dem Grundstück getroffen haben, haben diese sogleich dann auch mit der Frostschürze begonnen und gestern die Bewehrung unserer Bodenplatte gemacht. Unser Bausachverständiger hat damit gut zu tun bekommen, ich glaub er war die letzten Tage auch schon 3 Mal auf der Baustelle. Einmal als die Frostschürze fertig war und mit der Bewehrung begonnen wurde. Das nächste Mal zur Abnahme der Bewehrung (es sei wohl wichtig, dass man sich die Bodenplatte unbedingt vor dem Betonieren anschaut, erklärte er uns) und dann heute morgen als mit dem Betonieren begonnen wurde. Heute wollten sie sich die fertige Platte noch einmal anschauen. Bis jetzt sieht alles gut aus :-)

Übrigens wurde das Gießen der Betonplatte heute ohne Straßensperrung gemacht, da dies wie erwartet zeitlich und mit Streik nicht zu schaffen war. Hat die Firma aber scheinbar nicht gestört...
Das wir den Aufrag für den Mehrbeton nicht unterschrieben haben, hat auch nicht noch mal jemand erwähnt. Damit ist das Thema für uns nun erledigt... Dank der Informationen von HvH-Hausbesitzern wissen wir jetzt, dass die Erklärung für den Mehrbeton wohl auf die Frostschürze und das Thema "Handschachtfähigkeit" zurückzuführen ist. Wenn dies nicht gegeben ist und man einen Minibagger benötigt, werden Mehrkosten fällig. So wurde es zumindest ihnen erklärt - danke an der Stelle für die Informationen.

Aber auch das ist für uns nicht so nachvollziehbar, dass wir diese Mehrkosten ohne Diskussion hinnehmen. Denn unser Bauleiter hat uns bereits beim Ersttermin erklärt, dass diese Bezeichnung "handschachtfähig" überholt ist, da niemand heutzutage die Frostschürze per Hand macht, sondern sowieso immer ein Minibagger im Einsatz ist. Schauen wir mal, ob dieses Thema noch einmal aufkommt, wenn es um die Bezahlung geht...










Und e.on hat auch schneller als gedacht mit dem Hausanschluss angefangen und die Leitungen an unser Grundstück gelegt. Die "schöne" Hausanschlusssäule wurde auch an einen vorläufigen Platz befördert, leider nur nicht an die Stelle, welche beim Ortstermin besprochen war. Dies stört uns insofern, da Erdarbeiten von ca. 2,5m vereinbart waren - jetzt sind es mindestens 5-6m, was natürlich wieder mit Mehrkosten verbunden ist und so nicht beauftragt war, da die Hausanschlusssäule ohnehin noch einmal versetzt werden muss. Dies heißt also wieder mal Klärungsbedarf, wie damit jetzt umgegangen wird. Aber sonst würde es ja auch fast langweilig werden ;-)




Dienstag, 25. März 2014

Nix passiert...

Wobei, dass ist nicht so ganz richtig. Passieren tut eine Menge, nur leider nicht auf unserem Grundstück.
Vor gut 2 Wochen wurden die Erdarbeiten fertiggestellt, wodurch wir den durch den Ersttermin bereits um 1 Woche im Verzug stehenden Bauzeitenplan gut einholen konnten. In der letzten Woche sollten dann die Rohbauer der Firma Massivbau Langeneichstädt aufschlagen und die Bodenplatte machen. Warum sie dies nicht getan haben? Eine gute Frage, die wir leider nicht beantworten können. Das Wetter war letzte Woche perfekt, trocken und jeden Tag Sonnenschein, aber auf unsere mehrmaligen Kontakte, uns Bescheid zu geben, wenn es los geht, meldete sich niemand.

Nachdem wir unseren Bauleiter zwei Mal genervt haben und er mehrmals bei der Firma nachgehakt hatte, wurde uns nun endlich der 26.03., also morgen, als neuer Starttermin genannt. Da die Firma es aber nicht für nötig hielt, sich trotz mehrmaligem Kontakt bei uns zu melden, waren wir wieder gezwungen, am Montag nachmittag die Firma zu kontaktieren. Und was sagen die uns dort? Ja wir kommen Mittwoch und übrigens Freitag benötigen wir eine Straßensperrung. Halloo - geht das nicht auch ein bisschen früher?
Heute also bei der Straßenbehörde angerufen, niemand da - tja, ist auch klar, denn heute und morgen wird in Hessen gestreikt - so auch bei der Stadtverwaltung. Kontakt daher wohl auch morgen ausgeschlossen. Wir haben schließlich unseren Bauleiter konfrontiert, wie er sich das vorstellt und warum nicht er uns über die Straßensperrung informiert hat. Er war auch nicht begeistert, hat wohl selbst erst heute davon erfahren und steht diesbezüglich voll und ganz hinter uns.

Ein weiteres unerfreuliches Thema: Die Firma Massivbau Langeneichstädt hat uns mehrere Blätter zur Unterschrift bezüglich Mehrkosten vorgelegt. Für Leerrohre bzw. Mehrsparte, Schornstein etc. Darunter auch ein Zettel mit ca. 200,- EUR Mehrkosten für Beton, weil wir die Erdarbeiten in Eigenleistung vergeben haben. Häh - wieso das denn bitte? Auf Nachfrage wurde uns gesagt, dass die Qualität der Sandplatte dann nicht so gut sein könnte und deswegen der Beton weglaufen und Mehrbeton benötigt werden könnte. Wir verstehen es aber trotzdem nicht und weigern uns, dies zu unterschreiben. Erstens weil die Erdbaufirma auch die Firma ist, mit der HvH zusammenarbeitet, zweitens weil doch genau deswegen die Sandplatte von dem Bauleiter abgenommen wird und drittens, weil der Rohbauer doch auch die Frostschürze macht und somit ja nix zu den Seiten weglaufen kann oder so. Für uns also nicht nachvollziehbar, bei der Firma erklären kann man es uns auch nicht wirklich, aber besteht dennoch darauf. Aussage war jetzt, dass man es sich morgen gemeinsam vor Ort ansieht.
Für uns steht aber jetzt schon fest - wir werden dies nicht unterzeichnen - und auch unser Bauleiter stärkt uns dabei dankenswerterweise den Rücken und sagte, die Firma solle dies mit ihm klären.
Schauen wir mal, wie es morgen läuft (und ob auch wirklich jemand kommt nach den erheblichen Verzögerungen) ;-)

Sonntag, 16. März 2014

Erdarbeiten beendet, Schnurgerüst aufgebaut und frustriert über schlechte Kalkulationen

Die Erdarbeiten wurden in der letzten Woche planmäßig beendet und nun sieht unser Grundstück schon mal ganz anders und sehr gut aus. Nun kann die Bodenplatte kommen ;-).

Am Mittwoch hat Steffen dann mit tatkräftiger Unterstützung unseres Bauleiters das Schnurgerüst aufgestellt. Vielen herzlichen Dank dafür auch an dieser Stelle noch einmal, alleine hätten wir es wohl nicht hinbekommen und uns das Schnurgerüst teuer bei den Rohbauern einkaufen müssen.

Ansonsten waren wir auch noch fleißig und haben unser Standrohr abgeholt sowie unsere Mehrsparteneinführung, damit dies für die Rohbauer alles parat ist, wenn diese hoffentlich in der nächsten Woche mit dne Arbeiten beginnen.

Hier nun Fotos von dem fertig beabeiteten Grunstück:






Leider lag das dicke Ende heute in der Post - die Rechnung für die Erdarbeiten. Wir hatten bereits mit einem deutlichen Puffer gegenüber dem Angebot von Röll Bau kalkuliert, aber damit hatten wir dann doch nicht gerechnet. Allein die Erdarbeiten waren mehr als 5x (fünf Mal !!!!!!!!) so hoch, wie im Angebot kalkuliert. Und wir hatten sicherheitshalber schon mit dem Dreifachen gerechnet.

Dies hat uns dann doch erstmal die Schuhe ausgezogen, nicht nur, weil es ein tiefes Loch in unsere Kasse reißt. Wir verstehen einfach nicht, wie man trotz vorliegendem Bodengutachten, Grundstücksbegehung und allen Plänen so ungenau kalkulieren kann. Wäre das Angebot genauer kalkuliert gewesen, hätten wir zumindest schon gewusst, was auf uns zukommt! Dies hat uns in Bezug auf die Firma Röll sehr enttäuscht, auch wenn die Bauarbeiter sehr gut und sauber gearbeitet haben und wir damit sehr zufrieden sind.

Tja - das wars dann erstmal mit dem Kamin, der muss nun wirklich erst später eingebaut werden...

Dienstag, 11. März 2014

Sandplatte (oder Schotterplatte?) in den letzten Zügen...

Ich habe gerade mit Erschrecken festgestellt, dass der letzte Eintrag schon wieder eine Woche her ist. Irre, wie schnell die Zeit vergeht, jeden Tag gibt es andere Sachen zu regeln und zu klären, wir sind nur noch am Telefonieren und nach der Arbeit beim Grundstück, um die Tagesfortschritte zu begutachten.

Mittlerweile befinden sich die Erdarbeiten in den letzten Zügen, morgen soll die "Sandplatte" fertig werden. Wir machen uns ein wenig Gedanken, da unsere Sandplatte gar nicht so aussieht wie in anderen Bautagebüchern, sondern eigentlich nur aus Schotter und gar nicht aus Sand besteht. Morgen kommt der Bauleiter zur Abnahme, hoffentlich können wir das Thema dort klären, denn dies verwundert uns schon etwas.

Revisionsschacht im Werden...
Ansonsten ist die Platte fast fertig, L-Steine zum Stützen der Einfahrt gesetzt sowie auch der Revisionsschacht und die Zisterne. Der Mutterboden ist (leider) fast vollständig abgefahren. Warum ich leider schreibe? Eigentlich hatten wir mit den Arbeitern vereinbart, uns einen Teil auf dem Grundstück zu lassen - jedoch mussten wir heute mit Erschrecken feststellen, dass die Erde auch abgefahren wurde - anders als vereinbart. Diesen Punkt müssen wir morgen früh unbedingt noch klären. Denn wir sind eigentlich nicht bereit, die teure Abfuhr des Mutterbodens zu zahlen und uns auf der anderen Seite nun wieder teuren Mutterboden einkaufen zu müssen. Das war so nicht abgesprochen - schauen wir mal, wie einsichtig man morgen ist...

Ansonsten haben wir weiterhin ein paar Problemchen mit E.on und unserem Baustrom. Da die Stromleitungen für den Hausanschluss auf der anderen Straßenseite verlaufen, muss E.on die Straße aufreißen, bevor der Strom zu unserem Grundstück gelegt und der Baustrom daran angeschlossen werden kann. Jedoch dauuuuuuuuert dies bei E.on alles viel länger als gedacht, erst nächste Woche kommt mal jemand vorbei, um sich die Situation vor Ort anzuschauen. War aber für E.on erstmal kein Problem - wir können uns ja an die Hausanschlusssäule der Nachbarn anschließen. 
Leider waren die jedoch nicht so hilfsbereit wie wir es uns erhofft haben...

Das Ergebnis ist nun, dass E.on und unser Elektriker als letzte Lösung nur ein Notstromaggregat für die Zwischenzeit als Lösung vorsehen. Dies ist nicht die von uns präferierte Lösung, aber was sollen wir machen? Damit werden zwar die Beeinträchtigungen noch größer für uns (teurer, Benzin besorgen etc.), aber auch für unsere Nachbarn (laut, Abgase). Naja wir werden darlegen, an wen die Beschwerden zu richten sind, denn wir wollten dies auch nicht so. Sind aber nicht die einzigen Steine, welche man versucht, uns in den Weg zu legen...

Morgen wird der Mehrspartenanschluss noch abgeholt und Steffen wird mit dem Bauleiter das Schnurgerüst aufbauen. Das fanden wir besonders klasse. Wir haben wegen dem Schnurgerüst nachgefragt und er meinte, dass können sie auch selbst machen. Jedoch sind wir diesbezüglich unsicher gewesen (und wollen ja auch nix falsch machen), daher haben wir ihn mit Fragen gelöchert wie genau das gemacht wird, worauf wir achten müssen etc. etc. Das Ergebnis ist nun, dass er mit uns gemeinsam das Schnurgerüst erstellt. Echt klasse oder? Das beruhigt uns auch ein wenig, denn wenn's vom Bauleiter abgenommen (und aufgebaut) wurde, muss es ja passen ;-))

Zisterne und Revisionsschacht fertig gesetzt
So nun genug der Worte, anbei noch einige Bilder... Die fertigen Bilder der Erdarbeiten folgen dann in den nächsten Tagen...



Gartenteil begradigt

Dienstag, 4. März 2014

Baugrube ausgehoben - braucht zufällig jemand Mutterboden?

Es geht fix voran auf unserem Grundstück. Heute wurde die Baugrube fertig ausgehoben und bereits das Loch für den Revisionsschacht ausgehoben, damit dieser morgen an den Kanal angeschlossen werden kann.
Und wie unverkennbar, besteht unser Grundstück nun nur noch aus Baugrube und jeder Menge Erdaushub im hinteren Teil des Gartens. Hier werden wir also jede Menge abfahren lassen müssen und nur etwas Boden zur Geländeangleichung behalten.

Also falls zufällig jemand bei uns in der Hanauer Gegend Mutterboden benötigt - gerne bei uns melden! ;-)







Montag, 3. März 2014

Let's get started - Die Bauzeit ist eingeläutet...

Heute war es endlich soweit und es kam dann doch noch schneller als wir dachten - der erste Bagger ist angerückt und hat die ersten Aushube gemacht. Zeitgleich sollte auch der Vermesser kommen sowie die Archäologin, um die Arbeiten genauestens unter die Lupe zu nehmen. Jedoch wollten die Arbeiter nicht auf den Vermesser, der für 9.30Uhr vereinbart war, warten - daher haben Sie einfach schon mal prompt selbst angefangen grob abzustecken. Aber nun genug geschrieben, seht selbst unseren ersten richtigen Bautag in Bildern...






Mittwoch, 26. Februar 2014

Ersttermin mit dem Bauleiter

Dieser war eigentlich unspektakulär - und kalt.
Unser Vertretungs-Bauleiter war sehr nett und nachdem unser Bausachverständiger da war, ging es auch gleich los. Zunächst wurde die Höhe des Hauses nochmal geprüft und uns gezeigt - unser Sachverständiger war damit zum Glück auch einverstanden ;-)
Dann ging es vor allem um Formalitäten - Vermesser, Bauwasser, Baustrom, Zufahrt zur Straße, Arbeitsschutz, Kamin, Checklisten bekommen etc. etc.
Unser Tiefbauer kam mit 1 1/2h Stunden Verspätung dann auch noch und hat mit uns das abschüssige Gelände besprochen - was er uns bezüglich dem Garten empfehlen würde usw. Da das Grundstück abschüssig ist und wir einiges an Erdaushub haben werden, rät er uns, die Erde einfach zur Auffüllung zu verwenden - dies ist auch am Günstigsten. Jedoch liegen wir dann knapp einen Meter höher als unsere umliegenden Nachbarn - ob wir das so gut finden, wissen wir noch nicht. Eigentlich wollten wir dann eine Stufe zum Garten machen und diesen auf gleicher Höhe wie unsere Nachbarn und nur begradigen.
Naja es sind ja noch einige Tage zum Überlegen da, vielleicht hatte ja jemand das gleiche Problem oder ein paar Bilder, damit wir es uns besser vorstellen können. Für Anregungen sind wir immer dankbar...

Archäologe - ein Archäologe bitte...

Wir hatten ja in unserem uralten Bebauungsplan die Vorgabe, das Landesamt für Denkmalpflege - Abteilung Archäologie - 4 Wochen vor Beginn der Bauarbeiten zu informieren. Dies wurde auch in unsere Baugenehmigung mit aufgenommen.
Also haben wir uns gedacht - gesagt, getan - rufen wir dort halt mal an, dann können wir das auch abhaken.
Tja - so einfach war das dann leider doch nicht. Nachdem man erstmal fast 2 Wochen vergessen hat uns zurückzurufen, wurde uns beim Nachfragen dann mitgeteilt, dass die Gegend archäologisch sehr interessant ist. Okaaaay - was soll das heißen?


Das Ergebnis ist, dass unsere Erdarbeiten von einem Archäologen begleitet werden müssen, der die ganze Zeit daneben steht und zuschaut, was da zu Tage befördert wird. Das bedeutete für uns in den letzten Tagen also - herumtelefonieren und einen Archäologen finden - ach ja und natürlich: MEHRKOSTEN ;(

Nun gut - eine Archäologin ist gefunden, sie hat uns auch Hoffnung gemacht, dass das in Mittelbuchen kein großer Akt sein sollte (wir haben uns ja gleich das Schlimmste ausgemalt - Baustopp, Gräber oder ganze Häuser, die gefunden werden und noch viel viel viel mehr Mehrkosten). Also wer mag gerne Daumen drücken, dass nix gefunden wird und es wirklich nur "Formalität" ist...


Und wir haben auch wieder einige Spatenstiche auf dem Grundstück getätigt ;-) Nur ein paar Schilder müssen jetzt noch aufgehängt werden...

Ach ja - und nun wird auch bei uns ganz offiziell "bald Freude einziehen" - hoffen wir mal, dass wir das in ein paar Monaten noch genauso sehen ;-))

10.000 Seitenaufrufe!

An dieser Stelle möchten wir uns einmal ganz herzlich bedanken bei allen, die unser Bauvorhaben verfolgen, denn wir haben heute tatsächlich schon die 10.000 Klicks überschritten. Vielen Dank für euer Interesse und die Aufrufe... Bald wird der Bau dann auch tatsächlich starten und wir hoffen natürlich, ihr begleitet unseren Weg weiter.

Sonntag, 23. Februar 2014

Vorbereitungen zum Baubeginn ODER: Immer Ärger mit E.on...

Ebenfalls haben wir in den letzten Wochen die Hausanschlüsse beantragt. Die Versorgung von Gas und Wasser läuft über unsere Netzdienste, aber ausgerechnet für unsere Wohngegend hängt der Strom separat bei E.on Mitte - warum konnte uns keiner erklären. Jedenfalls mussten wir bei diesen nun den Stromanschluss separat beantragen, was uns schon einmal gar nicht gefallen hat. Denn wir haben bereits eine Vorgeschichte mit E.on Mitte, welche bei dem Einzug in unsere Mietwohnung begann und uns ca. 8 Monate Ärger mit dieser Firma eingebrockt hat. Deswegen könnt ihr euch sicher vorstellen, dass wir wenig begeistert waren, nun wieder mit dieser Firma in Kontakt zu kommen.

Und was soll ich euch sagen - die ersten Aufreger ließen nicht lange auf sich warten. Denn normal ist - soweit wir es mitbekommen haben - ein Hausanschluss in unserem Hauswirtschaftsraum. Dies macht auch Sinn, da die Versorger über einen Mehrspartenanschluss eingeführt werden - der auch Strom vorsieht. Doch E.on bietet keine Möglichkeit der Erdeinführung von Strom über die Mehrsparte. Es gibt zwei Auswahlmöglichkeiten: ein Außen-Hausanschlusskasten als Standard (Wärmebrücke, da dieser in die Isolierung eingebaut werden muss --> unser Elektriker riet uns hiervon ab) oder eine Hausanschlusssäule, welche ich nie haben wollte, da ich diesen Kasten einfach nur hässlich finde. Nun ja andere Möglichkeiten gibt es nicht, so dass wir uns so eine Säule hinstellen müssen - und dafür auch noch über EUR 100,- mehr als "Sonderlösung" berappen dürfen - super oder? In einem Forum habe ich von anderen E.on-Geschädigten das gleiche Problem gelesen und auch einen für mich (vor allem bei dieser Firma) nachvollziehbaren Grund: E.on möchte sich so die Möglichkeit vorbehalten, von außen an den Hausanschluss heranzukommen - um einem schnell den Strom abdrehen zu können. Wir könnten uns einfach nur aufregen, aber was nützt es - wir haben ja leider keine Wahl!

Ich fürchte irgendwie nur, dass wird nicht das einzige Thema bleiben - wenn ich an eine Terminabsprache mit den anderen Versorgern zur Verlegung der Hausanschlüsse denke, graut es mir schon...

Ersttermin mit Bauleiter...

In den letzten Wochen ist wieder einiges passiert, aber die wichtigsten Informationen vorab: Morgen haben wir endlich unseren Bauleiterersttermin und voraussichtlich in der 11. KW geht es los! JIPPIE :-)
Bezüglich des Ersttermins waren wir ja schon mehr als genervt. Unser Bauleiter ist erkrankt, wofür niemand etwas kann und was auch grundsätzlich nicht das Problem ist. Jedoch haben sich bei uns in Vorbereitung auf den Bau einige Themen angehäuft (Rückfragen Tiebauer, Vermesser, Fragen wegen Baustrom und Bauwasser), welche man uns bei Heinz von Heiden nicht beantworten konnte (oder wollte?) und bezüglich derer man uns an den Bauleiter verwiesen hat. Blöd nur, dass uns keiner einen Namen und die Kontaktdaten unserer Vertretung nennen konnte...

Nach ewigem Telefonieren und ständigem Nachfragen haben wir Ende letzter Woche endlich die Kontaktdaten erhalten und unsere Unterlagen wurden entsprechend weitergeleitet. Wir sind froh, dass er dann auch so flexibel ist und wir den Termin relativ schnell haben können. Denn - wir haben noch keinen Bauzeitenplan oder Gewerkeliste, Heinz von Heiden kann uns unsere Fragen nicht beantworten, ABER die durch uns in Eigenleistung vergebenen Tiefbauarbeiten sollen wir in der 11. KW gewährleisten. Würden wir ja gerne - wenn HvH es schafft, bis dahin alle relevanten Themen zu klären. Naja egal, schauen wir mal wie es morgen wird und dann erhoffen wir uns jetzt Besserung in der Abwicklung...


Montag, 3. Februar 2014

Warten, Recherchieren, warten...

So, es ist schon wieder einiger Zeit her, aber wir üben uns - wie sollte es anders sein - mal wieder im Warten. Nachdem wir unsere Baugenehmigung erhalten und diese gleich an Heinz von Heiden weitergeleitet haben, kam kurz darauf auch schon unsere Baufreigabe *freu* Jetzt warten wir auf unseren Ersttermin mit dem Bauleiter, welcher uns in der 8.KW avisiert wurde - schauen wir mal, ob das klappt, denn mittlerweile ist auch unser 2. erfasster Bauleiter erkrankt und es steht noch nicht fest, ob er oder der Vertreter es macht. Das wäre dann allerdings der Vertreter vom Vertreter und ich frage mich, wieviele Baustellen dieser dann wohl mittlerweile betreut. Aber gut, das soll nicht unser Problem sein - wir wünschen auf jeden Fall allen schnelle Genesung.

Auch ein Termin für die geplante Fertigstellung wurde genannt - der 04.09.2014. Klingt gut, aber wir versteifen uns im Moment nicht allzu sehr darauf, dafür gibt es v.a. mit dem Wetter noch zuviele Unwegbarkeiten. Aber es klingt einigermaßen realistisch und wenn in der Zeit die Fertigstellung erfolgt, wären wir mehr als glücklich.

In der Zwischenzeit bemühen wir uns um Tiefbauangebote (wobei man einigen förmlich hinterherlaufen muss - wollen scheinbar kein Geld verdienen), um Baustrom und um Bauwasser sowie den Vermesser, damit bei guter Wetterlage dem Baustart auch nix mehr im Wege steht. Wir werden auf jeden Fall weiter berichten ;-)

Donnerstag, 16. Januar 2014

Das Warten hat ein Ende - Baugenehmigung da!

Juhuu, heute hat das Warten endlich ein Ende, unsere Baugenehmigung ist da. Damit können jetzt endlich die nächsten Schritte eingeleitet werden und wenn das Wetter so bleibt, könnte es auch schon früher als erwartet mit dem Bau los gehen - jetzt wird es langsam Ernst ;-))
Wobei ich dem Frieden mit dem Wetter ja noch nicht so ganz traue, ich fürchte, dass wie im letzten Jahr das dicke Ende noch kommt. Aber warten wir es ab und hoffen wir, dass sich das Wetter hält - beeinflussen können wir es eh nicht.
Die andere Seite der Medaille ist leider, was uns dieser Spaß mal wieder kostet. Obwohl wir das Fensterthema eigentlich vorher geklärt hatten und dafür keine Sondergenehmigung benötigt hätten, werden für diese Abweichung leider dennoch Gebühren fällig - satte EUR 250,- zusätzlich.

Jetzt können die nächsten Schritte eingeleitet werden, d.h. in den nächsten Tagen bei den angefragten Tiefbauern wegen den Angeboten nachhaken, Anträge für die Versorgungsanschlüsse einreichen, Baustrom und Bauwasser beschaffen und den Vermesser informieren. Genug zu tun also während der Einplanungszeit von Heinz von Heiden. Mal schauen, wann wir dann unseren Termin mit dem Bauleiter haben.

Bezüglich unserer roten Ziegel haben wir jetzt unser "Wunsch"rot bekommen und können die dunkelroten Ziegel verwenden, nachdem uns anthrazit ja leider nicht genehmigt wurde.

Montag, 13. Januar 2014

Rot, rot, rot sind alle unsere Ziegel...

Endlich melden wir uns mal wieder und wünschen zunächst allen noch ein gesundes und frohes neues Jahr.

Es gibt tatsächlich Neuigkeiten von unserem Bauantrag - jedoch anders als gedacht. Unser Sachbearbeiter hat angerufen und uns mitgeteilt, dass unsere gewünschten anthrazitfarbenen Dachziegel nicht genehmigt werden! So ein M..., uns haben diese doch aber so gut gefallen und die roten Dachziegel so gar nicht.
Hintergrund ist, dass in unserem B-Plan wortwörtlich steht: "ziegelrotes, kleinteiliges" Material.
Also sollten wir uns jetzt gemäß unserem Planer von HvH für die ziegelroten, etwas bräunlichen Ziegel entscheiden, die uns jedoch gar nicht gefallen! Also gegrübelt, Häuser mit roten Dächern gegoogelt, in Neubaugebiete gefahren und geschaut  - gefallen hat uns am Ende dennoch die ziegelrote Pfanne nicht.

Deswegen haben wir heute noch einmal beim Bauamt angerufen und uns die Gründe erklären lassen, schließlich gibt es in dem betreffenden Gebiet einige dunkle Dächer, eines auch in unserer Straße. Diese streiten sich jedoch scheinbar schon einige Zeit vor Gericht genau deswegen - ein Grund also, warum man es uns nicht genehmigen kann, da der Prozess noch nicht abgeschlossen ist. Es gibt also zwei Möglichkeiten: auf dunkle Ziegel bestehen und ggf. noch Monate (oder Jahre?!) warten, bis es entschieden ist oder doch rote Ziegel wählen.

Wir haben uns natürlich für die zweite Variante entschieden. schließlich wollen wir endlich anfangen und nicht ungewisse Zeit mit ungewissem Ausgang warten. Die Begründung können wir nachvollziehen, stellt sich jetzt nur noch die Frage: Welches rot? Ziegelrot ist vorgeschrieben, gefällt uns jedoch gar nicht. Der Bearbeiter vom Bauamt sagte, er könne ggf. auch mit einem anderen rot leben - wir sollen ihm einfach mal ein Bild als Muster senden. Daher haben wir uns jetzt nach langem hin und her und Bilder schauen für die tiefroten Ziegel von Braas entschieden(ganz rechts) - diese wirkten für uns noch am Modernsten und nicht so braunrot bzw. orangerot wie die anderen Varianten. Hier nun die Bilder:



Es ist zwar leider gar nicht unsere erste Wahl, aber wir hoffen, dass wir uns noch daran gewöhnen werden und es zu unseren restlichen, ausgesuchten Sachen passt. Schließlich waren die alle auf die anthrazitfarbenen Ziegel ausgelegt und wir haben ein wenig Angst, dass jetzt gar nix mehr zusammenpasst. Aber da müssen wir wohl oder übel durch und das werden wir dann sehen.

Das Positive ist - da wir uns jetzt schnell entschieden haben, kann unser Antrag diese Woche noch durchgehen und liegt nächste Woche hoffentlich bei uns vor!

 Naja es läuft halt beim Bau nicht alles nach Plan, bei uns geht es eben schon vor dem eigentlichen Bau los ;-)) Hoffentlich gefällt es uns am Ende und wir ärgern uns nicht jedes Mal, wenn wir unser Haus sehen.